Eine Frau sitzt neben einem Aufgusseimer in einer finnischen Sauna.
Sauna im Winter: Mit diesen 7 Tipps sind Sie vorbereitet
Saunieren ist angenehm und in vielerlei Hinsicht gesund. Gerade im Winter ist das Schwitzen in der Sauna eine angenehme Abwechslung. Wir erklären Ihnen alles, was Sie beim Saunieren im Winter beachten sollten.
Veröffentlicht am
7.11.2023

So bereiten Sie sich für Ihren Saunagang im Winter vor

Damit Sie optimal auf Ihren nächsten Saunagang im Winter vorbereitet sind, sollten Sie ein paar Dinge beachten. Wir empfehlen Ihnen einen Bademantel mitzunehmen, um sich zwischen den Saunagängen bzw. davor und danach angenehm warm zu halten. Vergessen Sie auch nicht, ausreichend Handtücher mitzunehmen, um sich nach dem Schwitzen abtrocknen zu können.
Wichtig ist auch die richtige Kleiderwahl. Nach dem Saunagang empfiehlt sich warme Kleidung, um den Körper vor der winterlichen Kälte zu schützen. Schal, Mütze, Handschuhe und natürlich dicke Socken sollten nicht fehlen!
Vergessen Sie nicht, vor dem Saunieren nur eine leichte Mahlzeit einzunehmen. Ein gesunder Snack, der den Magen nicht belastet, kann die Energiereserven auffüllen und den Kreislauf stabilisieren. Trinken Sie zudem ausreichend Wasser, um den Flüssigkeitsverlust während des Saunagangs auszugleichen.
Planen Sie außerdem ausreichend Zeit für Ruhephasen zwischen den Saunagängen ein, falls Sie mehrere vorhaben. In den Ruhephasen können Sie sich in den Ruheräumen entspannen — ein Buch oder eine Zeitschrift können dabei gute Begleiter sein!

Sauna im Winter: Holmes Place Fitnessstudios
Gönnen Sie sich einen Saunagang in einem unserer Fitnessstudios- wie hier am Potsdamer Platz.

Die Wirkung von Sauna im Winter

Die Wintersauna bietet nicht nur wohlige Wärme, sondern bringt auch gesundheitliche Vorteile mit sich.

1. Stärkung des Immunsystems

In der kalten Jahreszeit ist ein starkes Immunsystem von großer Bedeutung. Die Sauna im Winter trägt dazu bei, die Abwehrkräfte zu stärken. Ein besonders wirkungsvoller Mechanismus ist der Wechsel zwischen Hitze und Kälte. Durch diesen Prozess werden Abfallstoffe aus dem Körper geschwemmt, was die Immunfunktion nachhaltig unterstützt. Dieser Reinigungsprozess fördert die Ausscheidung von Toxinen und stimuliert die Produktion von Immunzellen. Ein regelmäßiger Saunabesuch kann somit dazu beitragen, Erkältungen und Infektionen besser zu vermeiden. Darüber hinaus verbessert die gesteigerte Durchblutung während des Saunagangs die Sauerstoffversorgung der Zellen, was ebenfalls die Immunabwehr stärken kann.

2. Entspannung der Atemwege

Die warme Luft in der Sauna wirkt wohltuend auf die Atemwege. Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn die Luft trocken und kalt ist, kann die Sauna eine willkommene Erleichterung für die Atemwege bieten. Durch das Einatmen der warmen Luft entspannen sich die Atemmuskulatur und die Bronchien.

3. Fördern der Durchblutung

Die winterliche Kälte kann zu einer eingeschränkten Durchblutung führen, insbesondere in den Extremitäten. Das Saunieren im Winter hilft, die Blutzirkulation zu fördern, was nicht nur für angenehme Wärme sorgt, sondern auch die Versorgung von Geweben und Organen mit Sauerstoff verbessert. Eine gesteigerte Durchblutung trägt zudem zur schnelleren Regeneration von Muskeln bei.

4. Schmerzlinderung durch Wärme & Entspannung

Die Kombination aus Wärme und Entspannung in der Sauna kann bei verschiedenen Arten von Schmerzen wirksam sein. Muskelverspannungen, Gelenkschmerzen oder auch Kopfschmerzen können durch die entspannende Wirkung der Sauna gelindert werden.

Wellness bei Holmes Place

Wenn Sie die volle Bandbreite der positiven Wirkungen der Sauna im Winter erleben möchten, laden wir Sie ein, unser Wellness-Angebot zu entdecken. Gönnen Sie sich regelmäßige Auszeiten für Körper und Geist in unseren exklusiven Saunabereichen. Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden stehen im Mittelpunkt unserer Wellnessangebote. Tauchen Sie ein in eine Welt der Entspannung und gönnen Sie sich die wohlverdiente Auszeit vom Alltag.

Wie lange sollte ein Saunagang im Winter optimalerweise sein?

Es ist wichtig zu beachten, dass die persönliche Toleranz gegenüber der Saunahitze variieren kann. Einige Menschen bevorzugen kürzere Aufenthalte von etwa 10 Minuten, während andere die Wärme gerne länger genießen. Es ist ratsam, auf die eigenen körperlichen Signale zu achten und den Saunagang zu beenden, wenn sich Schwindel oder Unwohlsein bemerkbar machen.

Die Frequenz der Saunabesuche spielt ebenfalls eine Rolle. Es ist empfehlenswert, zwischen den Saunagängen ausreichend Zeit für Abkühlung und Erholung einzuplanen. Nach dem Verlassen der Sauna sollte der Körper die Möglichkeit haben, sich zu regenerieren, bevor ein weiterer Saunagang erfolgt.

7 Tipps für das Saunieren im Winter:

1. Vor der Sauna: Abduschen

Bevor Sie die wohltuende Wärme der Sauna im Winter genießen, ist es ratsam, sich gründlich abzuduschen. Dies dient nicht nur der persönlichen Hygiene, sondern hat auch einen praktischen Effekt. Das Abduschen entfernt Schweiß und Hautpartikel, was in der Sauna zu einer effektiveren Regulation der Körpertemperatur führt. Durch diesen Schritt wird der Saunagang nicht nur angenehmer, sondern auch hygienischer, da Sie so die Poren öffnen und der Schweiß leichter abfließen kann.

2. In der Sauna: Handtuch unterlegen

Ein oft übersehener, aber entscheidender Tipp für ein optimales Saunaerlebnis ist das Unterlegen eines Handtuchs auf der Saunabank. Dies dient nicht nur der Hygiene, sondern schafft auch einen bequemen Sitzplatz und verhindert den direkten Kontakt mit dem Holz, was gerade bei höheren Temperaturen als angenehm empfunden wird. Ein kleiner Handgriff, der den Komfort Ihres Saunagangs erheblich steigert.

3. Gewöhnen Sie sich langsam an die Hitze

Bevor Sie sich vollständig in die heiße Saunakabine begeben, ist es ratsam, sich langsam an die Hitze zu gewöhnen. Beginnen Sie, wenn möglich, mit einer niedrigeren Temperatureinstellung und steigern Sie diese allmählich. Dies können Sie machen, indem Sie sich erst auf einer unteren Stufe in der Sauna platzieren und dann erst eine Position auf einer höheren Stufe einnehmen. Diese schrittweise Anpassung ermöglicht es Ihrem Körper, sich auf die intensivere Hitze vorzubereiten und minimiert das Risiko von Kreislaufproblemen. In unseren Fitnessstudios bieten wir teilweise auch Saunen mit verschiedenen Temperaturhöhen an, sodass Sie Ihren persönlichen Wohlfühlfaktor finden können. So können Sie sich in Ihrer persönlichen Komfortzone bewegen und das Saunaerlebnis optimal genießen.

4. Nach der Sauna? Kühlen Sie sich ab!

Nach einem intensiven Saunagang im Winter ist die Abkühlung genauso wichtig wie das Saunieren selbst. Nutzen Sie kalte Duschen oder Tauchbecken, um Ihren Kreislauf anzuregen und den Körper zu erfrischen. Diese Kontrastduschen tragen nicht nur zur Steigerung des Wohlbefindens bei, sondern fördern auch die Durchblutung und stärken das Immunsystem. Die sogenannte Kneipp-Therapie beruht auf der gezielten Anwendung von warmen und kalten Wasserreizen, um den Körper zu stimulieren und die Selbstheilungskräfte zu fördern. Der Wechsel zwischen warmem und kaltem Wasser fördert zudem die Entspannung.

5. Im Anschluss: Entspannung

Ein entscheidender Aspekt eines gelungenen Saunagangs ist die anschließende Entspannung. Finden Sie nach der Hitze der Sauna einen gemütlichen Ruheraum und gönnen Sie sich Zeit zur Regeneration. Dieser Moment der Ruhe ermöglicht es Ihrem Körper, die positiven Effekte der Sauna zu vertiefen und fördert zugleich die mentale Entspannung.

Sauna im Winter: Holmes Place Fitnessstudios
Entspannen Sie sich nach einem Saunagang im Winter in einem Ruheraum - wie hier in unserem Fitnessstudio in Lübeck.

6. Achten Sie auf Ihre Atmung

Während des Saunagangs im Winter ist bewusstes Atmen wichtig. Tiefe Atemzüge tragen nicht nur zur Entspannung bei, sondern unterstützen auch die positiven Effekte der Sauna auf die Atemwege. Konzentrieren Sie sich auf ruhige, tiefe Atemzüge, um das maximale Wohlbefinden zu erreichen.

7. Trinken Sie ausreichend

Vergessen Sie auch im Winter nicht, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Das Trinken von Wasser oder Tee hilft, den Flüssigkeitsverlust während des Saunagangs auszugleichen und unterstützt die allgemeine Hydration des Körpers. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr trägt dazu bei, den Kreislauf stabil zu halten und unterstützt die körpereigenen Regenerationsprozesse. Dies gilt selbstverständlich für die Zeit vor und nach dem Saunagang.

Nun, da Sie bestens vorbereitet sind, steht Ihrem winterlichen Saunavergnügen nichts mehr im Weg. Gönnen Sie sich diese Auszeit und tanken Sie Wärme und Energie in der kalten Jahreszeit. Wir freuen uns darauf, Sie in unseren Fitnessstudios willkommen zu heißen!

Wintersauna - Häufige Fragen

Soll ich in der Sauna sitzen oder liegen?

Die Entscheidung zwischen Sitzen und Liegen in der Sauna hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Beides ist möglich und wirkt sich nicht wesentlich auf die Wirkung der Sauna aus. Wählen Sie die Position, die Ihnen am bequemsten erscheint.

Welche Arten von Saunen gibt es?

Es gibt verschiedene Saunatypen, darunter die klassische finnische Sauna, die Bio-Sauna, Infrarotsauna und das Dampfbad. Jede hat ihre eigenen Vorzüge, von intensiver Hitze bis zu sanfterer Wärme. Probieren Sie verschiedene Typen aus, um Ihre persönliche Lieblingssauna zu entdecken.

Wie oft Sauna im Winter?

Die Häufigkeit von Saunagängen im Winter variiert von Person zu Person. Generell sind 1-2 Saunagänge pro Woche empfehlenswert, um die gesundheitlichen Vorteile zu genießen. Achten Sie dabei auf Ihren eigenen Körper und hören Sie auf dessen Signale.

Wann auf Sauna verzichten?

Verzichten Sie auf die Sauna, wenn Sie akut erkrankt sind, Fieber haben oder unter akuten Herz-Kreislauf-Problemen leiden. Konsultieren Sie im Zweifel Ihren Arzt, um sicherzustellen, dass ein Saunagang für Sie unbedenklich ist.

Ist der Gang in die Wintersauna gesund?

Ja, Saunieren im Winter ist gesund und kann das Immunsystem stärken, die Atemwege entspannen und die Durchblutung fördern. Achten Sie darauf, die empfohlenen Tipps zu befolgen, um das winterliche Saunaerlebnis optimal zu gestalten.

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