Eine Frau hält ihre Hände in Form eines Herzens auf ihren Bauch.
Starke Gewichtsschwankungen erklärt: Die 3 Hauptgründe, weshalb Sie zu- und abnehmen
Starke Gewichtszunahmen sind nicht unbedingt normal, aber man sollte sich generell keine Sorgen machen, wenn das Gewicht auch im Laufe eines Tages schwankt. Wir erklären Ihnen hier die 3 Hauptgründe, warum es zu Gewichtsschwankungen kommen kann.
Veröffentlicht am
29.3.2022

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Auf der Waage erscheint ständig eine andere Zahl? Das ist gar nicht so ungewöhnlich. Wir erklären Ihnen, woran das liegt und was Sie dagegen tun können.

Lesezeit: 3 Minuten

Müdigkeit, Stress, Schwangerschaft, Flüssigkeitsretention – all diese Umstände können zu plötzlicher Gewichtszunahme führen. Ebenso kann Abnehmen die verschiedensten Gründe haben. Aber was ist mit dem Jo-Jo-Effekt? Warum schwankt bei manchen Menschen das Gewicht ständig?
Extreme Gewichtsschwankungen können einen starken Einfluss auf unser Selbstbewusstsein haben – die meisten freuen sich, wenn sie abnehmen und verzweifeln fast, wenn die Zahl plötzlich in die Höhe schießt. Wenn Sie sich regelmäßig wiegen, haben Sie möglicherweise festgestellt, dass Ihr Gewicht zu großen Schwankungen neigt – das ist gar nicht so selten.

Warum schwankt mein Gewicht?

Viele Faktoren haben einen Einfluss auf unser Gewicht. Wer sich sowohl am Morgen als auch am Abend wiegt, sieht dabei möglicherweise zwei unterschiedliche Zahlen auf der Waage. Schwankungen von 2,5 Kilo innerhalb eines Tages sind dabei nichts Ungewöhnliches. Das kann viele verschiedene Gründe haben. Wir erklären Ihnen die häufigsten:

1. Flüssigkeitszufuhr

Zwei Gläser Wasser wiegen ein halbes Kilo. Da ist es kein Wunder, dass die Zahl auf der Waage davon abhängt, wie viel Flüssigkeit wir im Körper haben. Ungefähr 50-60% unseres Körpergewichts sind Wasser. Wie viel Flüssigkeit unser Körper speichert, hängt unter anderem davon ab, was wir essen.
Salziges Essen wirkt dabei wie ein Schwamm, was bedeutet, dass unsere Zellen mehr Wasser als gewöhnlich speichern. Für jedes Gramm Kohlenhydrate, das unser Körper einlagert, speichert er gleichzeitig zwei Gramm Wasser. Wenn Sie weniger Kalorien zu sich nehmen, werden Sie feststellen, dass Ihr Gewicht sinkt. Das liegt daran, dass Ihr Glykogenspeicher das überschüssige Wasser ausstößt. Wenn Sie rehydrieren, wird Ihr Gewicht leicht steigen. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie dicker werden, sondern dass Ihr Körper sich an die gesündere Ernährung gewöhnt.

2. Hormone

Manchmal hat Gewichtszunahme nichts mit Kalorien oder Sport zu tun. Probleme mit der Schilddrüse oder Insulin-Ungleichgewicht sind häufig die Ursachen für extreme Gewichtsschwankungen. Manchmal sind es aber einfach nur die Hormone. Höhere Östrogenwerte können Ihr Gewicht in die Höhe schießen lassen, indem sie diejenigen Zellen unter Spannung setzen, die Insulin produzieren und den Blutzucker regulieren. Ein weiterer Verdächtiger ist Leptin, auch als „Fetthormon“ bekannt. Dieses nützliche Hormon wird von den Fettzellen freigesetzt, um Ihrem Gehirn zu signalisieren, dass Sie gesättigt sind. Wenn wir allerdings zu viel Fructose zu uns nehmen (ein Typ Zucker, der vor allem in Obst und verarbeiteten Lebensmitteln vorkommt), verwandelt unser Körper den Zucker in Fett und der Leptinwert erhöht sich. Das Gehirn wird allmählich Leptin-resistent, was wiederum zu einem gestörten Sättigungsgefühl führt.  

3. Stress

Ob bei der Arbeit, in der Familie oder der Beziehung - Wir alle erleben früher oder später im Leben Phasen von intensivem Stress. Cortisol, das Stresshormon, ist dabei ein unliebsamer Nebeneffekt, denn es führt zur Gewichtszunahme. Das funktioniert so: Wenn der Cortisolwert ansteigt, wird Blutzucker in Fett verwandelt, wodurch wir an Gewicht zunehmen. In der Steinzeit ergab das Sinn, denn nur so konnten unsere Vorfahren extrem stressige Hungerphasen überleben. Auch schon geringer Stress kann zu einem erhöhten Cortisolwert führen.

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