Eine Frau macht ihr Krafttraining mit einer Langhantel.
5 Mythen über Krafttraining, die Frauen ignorieren sollten
Bestimmt haben sie schon mal den ein oder anderen Mythos darüber gehört, dass Frauen kein Krafttraining betreiben sollten. Im folgenden nehmen wir 5 dieser Mythen genau unter die Lupe.
Veröffentlicht am
14.4.2022

Mythos 1: Krafttraining versaut die Figur

Vielleicht haben Sie auch schon mal davon gehört, dass Gwyneth Paltrow nicht mehr als 3 Pfund beim Krafttraining einsetzt. Die Idee dahinter ist, dass sie schlanke Muskeln haben möchte. Sie können natürlich auch schwerere Gewichte einsetzen, ohne wuchtige Muskeln aufzubauen. Gewichte heben, wird Ihnen dabei helfen, sich stark und kraftvoll zu fühlen, weil Sie gesunde Muskeln bilden. Bei größeren Gewichten werden Sie einen toll definierten Look erreichen, da Sie das Fett über den Muskeln abbauen.

Mythos 2: Ohne Cardio geht es nicht

Cardio-Training hilft sicherlich unterstützend bei der Fettverbrennung und zum Gewichtsverlust, dennoch ist es nicht Ihr einziges Werkzeug. Wenn Sie keine Freude an Ausdauertraining haben, können und sollten Sie auch Krafttraining zum Abnehmen nutzen. Durch die zusätzliche Muskelmasse, die sie durch das Krafttraining aufbauen, können weitere Kalorien verbrannt werden.

Vergessen Sie aber nicht, dass eine gesunde Diät der wichtigste Faktor beim Gewichtsverlust ist. Sie werden Ihr Wunschgewicht vielleicht nicht nur durch einen Ernährungsumstellung erreichen. Ihre Ernährung anzupassen, kann aber einen großen Unterschied für Ihr Gewicht machen.

Mythos 3: Der perfekte Plan funktioniert für jeden

Da jeder einzigartig ist, gibt es wirklich keine Möglichkeit, vorherzusagen, wie jeder neue Diät- oder Trainingsplan für Sie arbeiten wird. Ein Plan, der bei einem Menschen großartige Veränderungen hervorbringt, kann für Sie möglicherweise nicht sehr effektiv sein. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen, sondern probieren Sie verschiedene Optionen aus, bis Sie den Plan gefunden haben, der für Sie funktioniert. Eines gilt jedoch für alle: Nach einem anstrengenden Training, können Sie zusätzlich vom sogenannten Nachbrenneffekt profitieren. Erfahren Sie, wie Sie den Nachbrenneffekt nutzen können.

Mythos 4: Ältere Frauen sollten kein Krafttraining machen

Trotz einiger Befürchtungen, dass Krafttraining für ältere Frauen, die die Wechseljahre erreicht haben, gefährlich sein könnte, haben Studien gezeigt, dass Krafttraining Frauen helfen kann, ihre Knochendichte zu erhalten und ihre Muskelmasse zu vergrößern. Darüber hinaus ist bekannt, dass Krafttraining die Symptome von Arthritis, Diabetes, Depressionen und Rückenschmerzen lindern kann. Ein regelmäßiges Krafttraining ist für ältere Frauen also wichtiger denn je.

Mythos 5: Männer und Frauen können nicht der gleichen Trainingsroutine folgen

Es gibt wirklich keinen Grund, warum Frauen nur Zirkeltraining mit leichten Hanteln machen sollten, während Männer ein komplettes Intensivprogramm mit Kniebeugen, Klimmzügen und Bankdrücken absolvieren. Bei gleichen Übungen wird ein Mann eher kompakte Muskeln aufbauen, während eine Frau einen attraktiven athletischen Look entwickelt.

Eines der Hauptprobleme für Frauen ist die Tatsache, dass die meisten Frauen sich nicht ans Krafttraining heranwagen. Die wenigen Frauen, die dafür mutig genug sind, werden schnell als abnormal angesehen. Befreien Sie sich und Ihre Leidensgenossen von diesem Klischee.

Fühlen Sie sich frei, alle Optionen des Krafttrainings, die für Männer zur Verfügung stehen auch als Frau in Anspruch zu nehmen.

Ein Personal Trainer zeigt seiner Klientin während des Trainings in einem Premium Fitness Club etwas auf einem Tablet.
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