Eine Frau übt Aerial bzw. Antigravitations-Yoga aus.
Aktuelle Yoga-Trends 2022: Aerial Yoga, SUP Yoga und HIIT Yoga
Immer mehr Menschen entdecken Yoga als Ausgleich im Alltag für sich. Dementsprechend entwickelt sich das Angebot an Yoga-Typen nach wie vor stetig weiter. Zum heutigen Welt-Yoga-Tag stellen wir Ihnen einige der aktuellen Yogatrends vor: Aerial Yoga, SUP Yoga und HIIT Yoga.
Veröffentlicht am
21.6.2022

Yoga - eine jahrtausendealte Tradition, Körper und Geist durch Übungen zu verbinden - erfreut sich seit Jahrzehnten einer immer weiter wachsenden Beliebtheit. Es kann den Körper stärken, Stress reduzieren und Gelassenheit im Alltag fördern. Mittlerweile wurde Yoga mit vielen weiteren Sportarten zu Yoga-Hybriden kombiniert, so dass die Vorteile einer Yoga-Praxis auch in anderen Sportarten erfahren werden können. Erfahren Sie hier mehr über die aktuellen Yoga-Arten im Jahr 2022 Aerial Yoga, SUP Yoga und HIIT Yoga.

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Aerial Yoga

Aerial Yoga - auch als Antigravitationsyoga oder Zero-Gravity-Yoga bekannt - wurde als Yoga-Hybrid entwickelt: es kombiniert traditionelle Yoga-Posen mit Pilates- und Tanzübungen in einer speziellen Hängematte. Die Hängematte fungiert beim Aerial Yoga als eine Art Schaukel, in der die Übungen durchgeführt werden. Dadurch fühlt sich das Training geradezu schwerelos an.

Durch die Kombination von Yoga mit Luftbewegungen ist Aerial Yoga ein langsameres Training, das mehr Konzentration und Anstrengung erfordert. Jede Bewegung wird ganzheitlich ausgeführt, so dass der gesamte Körper von diesem Training profitiert.
Die Antigravitationsübungen helfen außerdem dabei, die Rumpfmuskulatur einschließlich Rücken, Bauch und Becken zu stärken und Muskeln aufzubauen. Dies wiederum unterstützt die Fettverbrennung - denn je mehr Muskeln man aufbaut, desto besser kann der Körper Fett verbrennen.
Auch bei Rückenproblemen ist Aerial Yoga ideal, denn durch die Übungen in der Hängematte hängt man frei in der Luft und kann dadurch die Wirbelsäule dekomprimieren und verlängern. Durch die Krafteinwirkung auf die Wirbelsäule werden die Wirbel getrennt und die Bandscheiben und Bänder entlastet.

SUP Yoga

Passend zum offiziellen Sommeranfang und der heißen Jahreszeit ist der Trend SUP Yoga: Beim SUP Yoga werden die Asanas - also die Yoga-Posen - auf einem Stand Up Paddle Board durchgeführt, man macht also Yoga auf dem Wasser. Erfrischung ist garantiert! Spätestens, wenn man die Balance verliert und doch einmal ins Wasser fällt.

Neben der Erfrischung hat SUP Yoga aber noch weitere Vorteile:

Zum Einen trainiert SUP Yoga die Tiefenmuskulatur. Yoga auf dem Wasser fordert primär die Rumpfmuskulatur. Durch das schaukelnde Board werden zusätzlich viele kleine Muskeln aktiviert, die bei klassischem Yoga auf festem Untergrund keine Rolle spielen. Allein durch den Versuch, die Balance auf dem Board zu halten, werden diese tieferliegenden Muskeln angesprochen - sie werden nicht bewusst angesteuert. Insbesondere die kleinen Rückenmuskeln, die die einzelnen Wirbelkörper miteinander verbinden und so die Wirbelsäule stabilisieren, werden trainiert. Dadurch wird der Haltungsapparat gestärkt und die Körperhaltung verbessert.
Des Weiteren schult SUP Yoga die Balance und Koordination: Jede Bewegung wirkt sich auf das Board aus und der instabile Untergrund macht das Training zu einem herausfordernden Balanceakt. Besonders die Übergänge von einem Asana zum nächsten setzen das Board in Bewegung und erfordern erhöhte Aufmerksamkeit und einen fokussierten Gleichgewichtssinn.

Eine Frau sitz neben einem Stand-Up- Paddling Bord im Wasser.

HIIT Yoga

Hinter dem Begriff HIIT versteckt sich das Konzept des „High Intensity Interval Trainings”. Die Grundidee ist, sehr anstrengende Körperübungen über kurze Zeitintervalle (beim klassischen Gewichtetraining teilweise nur zehn Sekunden, bei Yoga-Übungen eine bis mehrere Minuten) auszuführen. Den kurzen, intensiven Belastungsphasen folgt dann jeweils eine mindestens drei bis vier Mal längere Erholungsphase. Ziel beim HIIT-Training ist es, den Puls während der Belastung auf 85 bis 100 Prozent der maximalen Herzfrequenz anzuheben. In den Erholungsphasen sollte er hingegen wieder unter 50 Prozent absinken.

Das Ergebnis ist ein effektives Training in kurzer Zeit: Die Muskeln werden erst bis zur Erschöpfung trainiert und bekommen dadurch einen intensiven Trainingsreiz. In den Ruhepausen können sie regenerieren und aufbauen. Das hört sich nicht nur nach Bodybuilding an, das kommt auch aus dem klassischen Krafttraining, dessen Ziel bekanntermaßen primär der Muskelaufbau ist.

HIIT und Yoga zu kombinieren hat etliche Vorteile gegenüber klassischem HIIT-Training: Asanas sind grundsätzlich eine Kombination aus Kraftaufbau und Dehnung bzw. Mobilisierung, so dass man mit einer HIIT-Yoga-Sequenz nicht nur Kraft und Ausdauer aufbaut, sondern den gesamten Körper beweglich hält. Außerdem wird im Yoga konzentriert und fokussiert geübt - dadurch sinkt das Verletzungsrisiko, denn die Übungen werden korrekt ausgeführt und man achtet auf körperliche Warnsignale. Ähnlich ist es mit der Atmung: die Bewegungen werden zur Atmung synchronisiert, was dabei hilft, eigene Grenzen zu erkennen. Sobald der Atem unruhig und hektisch wird, weiß man, dass man langsamer machen muss. So überfordert man sich nicht und stärkt das Immunsystem, anstatt es schlimmstenfalls zu schwächen.

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